Prinzip der Flammenphotometrie
Die Flammenphotometrie ist eine einfache, schnelle, präzise und preiswerte Methode der Alkali- und Erdalkalibestimmung.
Die Meßsubstanz wird als wäßrige Lösung fein verteilt in die nicht leuchtende Flamme gebracht. Danach leuchtet die Flamme durch die thermische Anregung der Atome. Je mehr Atome der Meßsubstanz vorhanden sind, umso stärker ist die ausgestrahlte Lichtmenge, so daß aus der Messung der Leuchtdichte die Konzentration der Meßlösung bestimmt werden kann. Jedes Element hat seine charakteristische Lichtfarbe, d.h. es sendet bestimmte genau festgelegte Wellenlängen aus, die durch den Bau der Atome bestimmt sind.
Die Strahlung der Elemente wird durch optische Filter selektiert, so daß nur jeweils das Licht einer Wellenlänge auf die Photoempfänger gelangt.Das Signal wird verstärkt, Analog/Digital-gewandelt und durch geeignete Algorithmen wird die Konzentration berechnet. Für jedes zu messende Element ist ein spezielles Filter und ein Photoempfänger vorhanden.
Die Flammenphotometrie ist eine Relativmessung, bei der die unbekannte Probe mit einem bekannten Standard verglichen wird.
Das FP8800 kann die Konzentration direkt bestimmen oder wahlweise mit Leitlinie betrieben werden. Hierzu werden alle Proben und Standards mit einer Lösung verdünnt, die ein Referenzelement enthält. Als Referenz wird ein Element eingesetzt, das flammenphotometrisch meßbar, aber in der Probe nicht vorhanden ist. Alle Störungen wirken sich auf Leit- und Meßelemente nahezu gleich aus, womit mögliche Fehler weitgehend kompensiert werden.